Wir laden dich zu einer Reise durch die Geschichte von Rybnik ein.
Museum geöffnet:
Dienstag-Freitag 9.00-16.00
Samstag-Sonntag 10.00-16.00.
Montags ist das Museum geschlossen.
Die Ausstellung bietet eine einzigartige Reise durch die Bergwerksstollen. Hier fördern die Bergleute täglich unter schwierigen, oft gefährlichen Bedingungen Steinkohle, auch als schlesisches schwarzes Gold bezeichnet, dem Oberschlesien seine wirtschaftliche und industrielle Entwicklung verdankt.
Die Ausstellung nimmt die Form eines einzigartigen historischen Spaziergangs durch die Straßen von Rybnik an der Wende des 19. und 20. Jahrhinderts.
Das Museum ist ein Ort, der die Stadtgeschichte mit dem modernen Verständnis von Kultur und Bildung verbindet. Das ist ein Raum, in dem die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft.
Stadt im Bild
Schlesischer Hof (Hotel Śląski) an der Ecke der Raciborska- und Hallerstr. (früher Schlachthofstrasse – Rzeźnicza, Julian Marchlewski).
Bahnhofstrasse (jetzt Miejska-Str, früher Aleksander Zawadzki-Str.) mit dem Gebäude der Baufirma von Paul Martiny (dann Władysław Malinowski) sowie dem Pfarrhaus sowie der Kirche bei der Evangelisch-Augsburgischen Pfarrgemeinde.
An der Bahnhofstrasse gab es ein Kino (umbenannt als „Pałac“ und „Wanda“) geführt von Aleks Leutschner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Objekt zur Verwaltung an die Rybniker Maschinenfabrik übergeben, diente als Kino „Górnik“.
Sohrauerstrasse, Blick Richtung St.-Antonius-Kirche.
An der Sohrauerstrasse, dann Piłsudski-Str. 17 betrieb Ludwik Wróbel, Schneidermeister ein Restaurant. Er gehörte zum Vorstand des Gastronomieverbandes, war Sekretär des Verbandes gastfreundlicher Hoteliers und Cafébesitzer, Mitglied der Schützen-brüderschaft, Stadtrat, Vorstandsmitglied im TG „Sokół“ sowie Mitglied der Gesellschaft Unabhängiger Polnischer Kaufleute.
Der Innenhof des Amtsgerichts Rybnik (ehemaliges Schloss, Sitz der Rybniker Besitzer und des Behindertenheims) mit Springbrunnen und Laterne in der Mitte.
Neuer Ring (jetzt Wolności-Platz) mit dem zentral gelegenen Sedanbrunnen, im Hintergrund links das Kino „Helios“, rechts in der Ferne die Silhouette der St.-Antonius-Kirche.
Eichen, die zum Gedenken des Sieges über Frankreich 1871 auf dem Platz gepflanzt wurden, begannen während des Ersten Weltkriegs zu verwelken. Bald wurden sie gefällt.
St.-Antonius-Kirche in Rybnik (jetzt kleine Basilika), Blick von Südwesten.
Die Explosion der Materialien, die in Waggons am Bahnhof aufbewahrt wurden, beschädigte die Kirche im Juni 1921. Im Jahr 1957 zerstörte das Feuer den Turm.
Das Landratsamt in Rybnik
Der Sitz der Kreis- und Stadtverwaltung und nach der Verwaltungsreform des Landratsamts in Rybnik.
Bahnstation Paruschowitz (Paruszowiec), errichtet auf einem Bahndamm ca. 1912 sowie mit der Eisenbahnbrücke über die Ruda.
Der Kirchplatz (Plac Kościelny) von der St.-Johannes-Str. (ul. Św. Jana) aus gesehen, mit der Pfarrkirche der Schmerzhaften Gottesmutter aus 1801, erbaut nach den Plänen von Franz Ilgner. Auf der rechten Seite das nicht mehr existierende Gebäude mit einem Laden.
Julius Krankenhaus (auch St. Julius) in Rybnik mit „Juliusz“ Pavillon rechts (1869) und „Rafał“ (zwischen 1887 und 1904) links und der St.-Julius-Kappelle.
Raciborska-Str. an der Kreuzung mit der Wodzisławska-Str., Anfang des 20. Jhs., links die Meisterbäckerei von Albert Menzel, gegenüber Schlesischer Hof.
Aus der Familie, die sich hier im 19. Jahrhundert niederließ, stammten die Bäcker und die Metzger.
Schlesischer Hof (Hotel Śląski) an der Ecke der Raciborska- und Wodzisławska-Str. mit dem Stadtpanorama.
Entstand im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts im eklektischen Stil, mit reichhaltiger Jugendstildekoration der Fassade sowie Erkerfenstern und Giebeln. Im Jahr 1923 wurde eine Granate in den Hof geworfen, infolgedessen flogen die Fenster hinaus, zum Glück geriet der dort stehende Kerosinwagen nicht in Brand. Im Hotelrestaurant konnte man Rybniker Schlossbier sowie Bier aus der Brauerei Kießling und Haaß, Märzenbier sowie Kulmbacher bekommen. Seit 1929 war als Eigentümer Piotr Kupczak aufgeführt, der gleichzeitig als Kaufmann von Kolonialwaren wirkte. Er starb am 1. September 1939 durch eine Kugel.
Schlesischer Hof (Hotel Śląski) an der Ecke der Raciborska- und Hallerstr. (früher Schlachthofstrasse – Rzeźnicza, Julian Marchlewski).
Bahnhofstrasse (jetzt Miejska-Str, früher Aleksander Zawadzki-Str.) mit dem Gebäude der Baufirma von Paul Martiny (dann Władysław Malinowski) sowie dem Pfarrhaus sowie der Kirche bei der Evangelisch-Augsburgischen Pfarrgemeinde.
An der Bahnhofstrasse gab es ein Kino (umbenannt als „Pałac“ und „Wanda“) geführt von Aleks Leutschner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Objekt zur Verwaltung an die Rybniker Maschinenfabrik übergeben, diente als Kino „Górnik“.
Sohrauerstrasse, Blick Richtung St.-Antonius-Kirche.
An der Sohrauerstrasse, dann Piłsudski-Str. 17 betrieb Ludwik Wróbel, Schneidermeister ein Restaurant. Er gehörte zum Vorstand des Gastronomieverbandes, war Sekretär des Verbandes gastfreundlicher Hoteliers und Cafébesitzer, Mitglied der Schützen-brüderschaft, Stadtrat, Vorstandsmitglied im TG „Sokół“ sowie Mitglied der Gesellschaft Unabhängiger Polnischer Kaufleute.
Der Innenhof des Amtsgerichts Rybnik (ehemaliges Schloss, Sitz der Rybniker Besitzer und des Behindertenheims) mit Springbrunnen und Laterne in der Mitte.
Neuer Ring (jetzt Wolności-Platz) mit dem zentral gelegenen Sedanbrunnen, im Hintergrund links das Kino „Helios“, rechts in der Ferne die Silhouette der St.-Antonius-Kirche.
Eichen, die zum Gedenken des Sieges über Frankreich 1871 auf dem Platz gepflanzt wurden, begannen während des Ersten Weltkriegs zu verwelken. Bald wurden sie gefällt.
St.-Antonius-Kirche in Rybnik (jetzt kleine Basilika), Blick von Südwesten.
Die Explosion der Materialien, die in Waggons am Bahnhof aufbewahrt wurden, beschädigte die Kirche im Juni 1921. Im Jahr 1957 zerstörte das Feuer den Turm.
Das Landratsamt in Rybnik
Der Sitz der Kreis- und Stadtverwaltung und nach der Verwaltungsreform des Landratsamts in Rybnik.
Bahnstation Paruschowitz (Paruszowiec), errichtet auf einem Bahndamm ca. 1912 sowie mit der Eisenbahnbrücke über die Ruda.
Der Kirchplatz (Plac Kościelny) von der St.-Johannes-Str. (ul. Św. Jana) aus gesehen, mit der Pfarrkirche der Schmerzhaften Gottesmutter aus 1801, erbaut nach den Plänen von Franz Ilgner. Auf der rechten Seite das nicht mehr existierende Gebäude mit einem Laden.
Julius Krankenhaus (auch St. Julius) in Rybnik mit „Juliusz“ Pavillon rechts (1869) und „Rafał“ (zwischen 1887 und 1904) links und der St.-Julius-Kappelle.
Raciborska-Str. an der Kreuzung mit der Wodzisławska-Str., Anfang des 20. Jhs., links die Meisterbäckerei von Albert Menzel, gegenüber Schlesischer Hof.
Aus der Familie, die sich hier im 19. Jahrhundert niederließ, stammten die Bäcker und die Metzger.
Schlesischer Hof (Hotel Śląski) an der Ecke der Raciborska- und Wodzisławska-Str. mit dem Stadtpanorama.
Entstand im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts im eklektischen Stil, mit reichhaltiger Jugendstildekoration der Fassade sowie Erkerfenstern und Giebeln. Im Jahr 1923 wurde eine Granate in den Hof geworfen, infolgedessen flogen die Fenster hinaus, zum Glück geriet der dort stehende Kerosinwagen nicht in Brand. Im Hotelrestaurant konnte man Rybniker Schlossbier sowie Bier aus der Brauerei Kießling und Haaß, Märzenbier sowie Kulmbacher bekommen. Seit 1929 war als Eigentümer Piotr Kupczak aufgeführt, der gleichzeitig als Kaufmann von Kolonialwaren wirkte. Er starb am 1. September 1939 durch eine Kugel.
Das Museum realisiert das Projekt MOSTY KULTURY (KULTURBRÜCKEN)
Kofinanziert aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg Tschechei-Polen im Zeitraum 2021-2027 aus dem Kleinprojektefonds in der Euroregion Schlesien.